Journalismus in der Corona-Krise

Bitte keine Appelle!

In den Medien scheint es momentan nur ein Thema zu geben: Die Corona-Krise. Diese Fokussierung ist verständlich. Doch einige Journalistinnen und Journalisten lassen in diesen Zeiten jede kritische Distanz vermissen, meint der Medienjournalist Christoph Sterz.

Von Christoph Sterz

Keine Frage: Die Lage ist ernst. Dass weltweit Tausende Corona-Erkankte gestorben sind und vermutlich noch viel mehr sterben werden. Das ist Fakt und das ist auch unbedingt berichtenswert – um allen klar zu machen, worum es im Moment geht: dass das Corona-Virus eine ernstzunehmende Bedrohung ist.

Trotzdem macht mich als Journalist fassungslos, wie manche Kolleginnen und Kollegen aus der Rolle fallen. Wie sie sich darauf beschränken, einfach nur die Statements der führenden Politikerinnen und Politiker eins zu eins wiederzugeben – ohne Einordnung, ohne kritische Fragen, ohne ihr journalistisches Handwerk einzusetzen.

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