Wohnwagenaufsatz für kleinen Anhänger

Ich bin mal wieder am Planen – diesmal schwebt mir eine Wohnbox auf (m)einem kleinen Anhänger vor:

Wohnwagenaufsatz

die Maße kommen noch. Jetzt geht es erstmal nur darum, meine Gedanken auf Papier zu bringen 🙂 Klick auf die Bilder, um sie zu vergrößern. Anschließend bei Deinem Browser wieder auf zurück, um wieder zu diesem Blogeintrag zu gelangen. 

Geplant sind ja noch Stromleitungen, Licht / Lampen, Webcams, Batterie / Stromversorung von außen, Solarpanel, kleine Windkraftanlage, Wasserleitungen, Wasser- und Abwassertank, Waschbecken, Spüle, Herd, Heizung (Gas), Dachluke, TV-Anschluß (evtl Beamer vorne anbauen und die Rückwand als Leinwand), Web-Server (DNS-Server), Lan und Wlan.

Das sind natürlich nur Spinnereien bis jetzt – wer weiß, was ich alles wieder streichen muß 😀

Natürlich wird die Wohnbox, oder wie auch immer ich das nennen soll, von innen isoliert. Wasser- und Abwassertank sollen sich im Innenraum befinden, damit beide im Winter nicht einfrieren. Der Abwassertank wird mit einem elektronischen Ventil verriegelt, damit man am passenden Ort oder Stelle das Abwasser per Knopfdruck ablassen kann (oder während der Fahrt vom Zugfahrzeug aus öffnen 😉 lach).

wohnwagen_alugasDie Gasflasche (Alu, weil leichter) sollte mit 6 kg ausreichend dimensioniert sein. Natürlich wird sie von außen gewechselt und angeschlossen. Im Inneren werde ich ihr eine kleine Kammer von ca 24mm USB-Platten reservieren und die Außenklappe wird nur aus einer dünnen / leichten Sperrholzplatte bestehen. Sollte die Flasche wirklich mal Lust dazu haben zu explodieren, dann erhoffe ich mir damit, dass der Großteil der Druckwelle nach außen weichen wird. Im Boden befinden sich natürlich Entlüftungslöcher, damit Gas nach außen entweichen kann, sollte es mal eine Undichtigkeit geben.

Zudem schwebt mir noch vor eine Auflage für die Box zu entwerfen. Dann kann man sie an Ort und Stelle abladen, sichern und in der Box campen und eine weitere Box dazuholen oder eben den Anhänger wieder zum Lastentransport nutzen.

  • Einen Fahrradträger sollte ich noch in Erwägung ziehen.
  • einen Gasanschluß nach draußen (zum Grillen mit einem Gasgrill)
  • ein oder mehrere Steckdosen für den Außenbereich
  • sollte das Dach begehbar sein? Nein, ich denke eher nicht – dafür könnte ich es noch etwas höher anlegen – zumindest in der Mitte.
  • Außenscheinwerfer / Lampen, damit man auch bei Dämmerung / Dunkelheit noch alles rund um die Box erkennen kann. Oder, falls man sich Nachts zu weit entfernt hat, die Box im Dunkeln auch wiederfindet.

Das Skelett der Box will ich aus Latten zusammenschrauben. Damit diese aber jede Zug- und Druckbewegung mit machen, plane ich das Skelett noch mit einem stabilen Draht zu versteifen. Fast so wie ein faradayischer Käfig. Dach und Wände sollen aus dünnen Sperrholzplatten gemacht werden und zum Schluß mit Glasfaser überdecken und mit Kunstharz überstreichen. Die Zwischenräume der Latten mit Styrodur oder Styropor (muß ich mir noch überlegen – das eine ist wasserbeständiger, dafür aber das andere leichter und günstiger) füllen und die Strom-, Gas-, Lan- und Wasserleitungen verlegen. Die Innenwände werde ich dann wohl mit Pappelsperrholz ausbauen.

Die Heizung innen könnte man aus einem „alten“ Katalytofen sägen (Trennjäger in die Hand und los geht’s – alles was überlüssig ist, weg damit). Dann wäre man ziemlich auf der sicheren Seite. Sollte mit der Belüftung im Wohnraum mal was nicht stimmen, wird die Wächterflamme erlöschen und der Katalytofen schaltet sich dadurch von ganz allein ab.

Katalytofen, Heizung, WohnwagenVom Katalytofen einfach das abtrennen, was wir nicht mehr brauchen. Dann bleibt nur noch die Heizeinheit mit der Einschaltarmatur übrig. Den Heizkörper verschrauben wir dann an die Schranktür, links neben dem Gasflaschenfach. Sollte klappen.

 

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