Arbeitsgericht – wer es mal braucht … hier

Das arbeitsgerichtliche Verfahren – Was sollte man wissen?

Das arbeitsgerichtliche Verfahren ist ein ganz eigener Rechtsweg und ist daher von den Verfahren, die vor den Zivilgerichten (Amtsgericht, Landegericht, Oberlandesgericht, Bundesgerichtshof) und Verwaltungsgerichten ausgefochten werden, zu unterscheiden.

Welche Streitigkeiten fallen nunmehr in die Zuständigkeit des Arbeitsgerichtes? Hierbei muss man sich vor der pauschalen Auskunft hüten, dass alle Streitigkeiten, die arbeitsrechtliche Fragen betreffen, automatisch in die Zuständigkeit der Arbeitsgerichte fallen. Vielmehr ist der Rechtsweg zu den Arbeitsgerichten nur dann eröffnet, wenn das sog. Arbeitsgerichtsgesetz diese Streitigkeit ausdrücklich den Arbeitsgerichten zuweist.

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Um was geht es denn z. B. in diesem Fall? 

Die narzisstische Führungskraft

Eine Führungsposition wird in der Regel mit einer integren Person besetzt, die Selbstvertrauen, Überzeugungsfähigkeit, Durchsetzungskraft, Entscheidungsfreudigkeit, Kommunikationsfähigkeiten und Charisma besitzt. Wer käme dafür mehr in Frage, als ein waschechter Narzisst? In den meisten Stellenausschreibungen werden daneben aber auch Glaubwürdigkeit und Aufrichtigkeit, Verlässlichkeit, Authentizität, Wertschätzung der Mitarbeiter, Empathie und Kritikfähigkeit verlangt. Hier ist der Narzisst allerdings eine glatte Fehlbesetzung. Weil Personalchefs aber große Probleme haben, solche Wunderknaben mit all diesen Fähigkeiten zu finden, konzentrieren sie sich am Ende auf die Eigenschaften mit der höchsten Effizienz.

Das Problem ist nur, dass Narzissten ausschließlich an sich selbst und ihrem persönlichen Erfolg interessiert sind. Das Schicksal der Firma oder der Mitarbeiter ist ihnen weniger wichtig und beides kann geopfert werden, solange sie nicht selbst mit untergehen. Daher ist ein Narzisst in der Rolle des Vorgesetzten vielfach eine Fehlbesetzung, weil es ihm letztlich nur darum geht, Prestige, Ansehen und Macht zu vermehren. Die Interessen der Auftraggeber oder der Mitarbeiter stehen nur an zweiter Stelle.

Der Narzisst beginnt irgendwann, sich im Glanz seines Erfolgs immer mehr von der Wirklichkeit zu entfernen. Er gerät in einen Zustand, in dem er glaubt, alles sei möglich und er selbst unbesiegbar. Er beginnt, sich nur noch an seine eigenen, zum Teil sehr fragwürdigen Regeln zu halten. Gesetz und Anstand missachtet er und verliert jegliche Bodenhaftung. Doch bekanntlich kommt Hochmut vor dem Fall. Der Absturz erfolgt häufig unerwartet und dramatisch. Wird der Narzisst dann zur Rechenschaft gezogen, kann er die Vorwürfe gar nicht verstehen. Auch in der Niederlage fühlt er sich unfehlbar und ist sich keiner Schuld bewusst. Die Frage der Schuld wird weitergereicht

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