Die Sängerin Nena hat es tatsächlich gewagt, …

Danke Nena! #NWO #COVID1984

Sie hat „Danke“ gesagt – steinigt Sie! Die Sängerin Nena hat es tatsächlich gewagt, sich am Wochenende mit Bürgern zu solidarisieren, die gegen die schwersten Grundrechtseingriffe seit Bestehen der Bundesrepublik auf die Straße gehen. „Danke Kassel“ – so lautete die Botschaft, die Nena auf ihrem Instagram-Kanal veröffentlichte. Nun stimmen Medien zur Empörungswelle an. „Sollen Sie doch!“, sagt Marcus Klöckner in einem NachDenkSeiten-Kommentar. Nena hat richtig gehandelt. Sie hat den Mund auf gemacht. Deshalb: Danke Nena!

»Die Behauptung, Nena würde sich mit ›Chaoten‹ und ›Rechten‹ gemeinmachen, ist absurd und ein Schlag ins Gesicht der Tausenden friedlichen Menschen, die dort demonstriert haben.«

So lautet die Botschaft, die das Management von Nena am Donnerstag mitteilte.
Treffender kann eine öffentliche Stellungnahme kaum sein. Inhaltlich richtig und auf den Punkt. Die Zeilen lassen erahnen, wie weit es mittlerweile hierzulande gekommen ist.

Seit Beginn der Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen haben Journalisten geradezu mit Vorsatz versucht, Muttis und Vatis mit ihren Kindern, Omis, Opis – ja: Bürger aus allen Klassen und Schichten, die friedlich auf der Straße von ihrem demokratischen Grundrecht Gebrauch machen – als Nazis zu stigmatisieren. Der Tenor muss man nicht erwähnen, jeder kennt ihn, aber der Vollständigkeitshalber sei er angeführt: Alle, die es wagen, eine völlig aus dem Ruder laufende Corona-Politik auf der Straße zu hinterfragen, sind Rechte, Verschwörungstheoretiker, Aluhutträger, Spinner.

Mit der Realität hat das so wenig zu tun, wie die auf Hochglanz polierten Spiegel-Beiträge des Kreativ-Reporters Relotius mit der Wahrheit. Nichts. Doch das scheint in den Medien kaum einen zu stören. Jetzt ist Pandemie. Und alle haben gefälligst auf ihre Grundrechte zu verzichten. Der Auffassung darf man sein – aber besser nicht als Journalist, nicht als „Wächter der Demokratie“.

Denn so einfach ist es nicht. Die Bürger, die auf die Straße gehen, haben begriffen, dass eine Corona-Politik, die fixiert auf die Inzidenzwerte ist und damit die schwersten Grundrechtseingriffe seit Bestehen der Bundesrepublik rechtfertigt, hinterfragt werden muss. Die Bürger, die auf die Straße gehen, haben verstanden, dass in einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung nicht ein Schnelltest und ein QR-Code-Armband darüber bestimmen dürfen, wie derzeit in Tübingen, wer einkaufen gehen darf und wer nicht. Sie haben verstanden, dass wir gerade die Traumatisierung einer ganzen Generation von Kindern erleben, die nicht unter Corona, sondern unter einem Maßnahmen-Amoklauf leiden.

Ja, wenn Regierungen Grund- und Menschenrechte mit einer Verachtung begegnen, die ihresgleichen sucht, dann darf man als Bürger, dem die Demokratie etwas bedeutet, durchaus auf die Straße gehen. Viele Tausende haben das in Kassel getan. Nena, die bereits im vergangenen Jahr ein Statement veröffentlichte, wonach auf ihren Konzerten sowohl Geimpfte als auch Nichtgeimpfte willkommen sind, hat das Begriffen. Deshalb hat sie den Mund aufgemacht.

Dass die Medienhetze folgen würde, war an einer Hand abzuzählen. Da fragt die FAZ nun, völlig qualitätsjournalistisch befreit, ob Nena ein Herz für „Corona-Leugner“ habe. Da heißt es in einem ntv-Beitrag, Nena solidarisiere sich mit ihrem „Ober-Verschwörungsmufti“ Xavier Naidoo und jazzt die Stimmungsmache so richtig hoch: Nena haben nun „endgültig ihre Unschuld verloren“. Und der Stern meint: Nena sei eine „Verirrte“.
So sieht, grob gezeichnet, das Sperrfeuer aus, das Journalisten gegen Nena eröffnen.

Machen wir uns nichts vor: Das ist einfach ein erbärmlicher Journalismus. Da versuchen Medien auf Biegen und Brechen durch das Wortkonstrukt „Corona-Leugner“ Assoziationen zu dem Begriff „Holocaust-Leugner“ zu wecken (schon klar: Nazis, überall. Nun auch noch Nena. Gewiss.) Da soll Nena gar ihre „Unschuld“ verloren haben, weil sie mal kurz „Danke“ gesagt hat. Und der klinisch-psychiatrische Befund ist nicht weit entfernt.

So sieht es aus, wenn Medien sich der Realität entledigen. Weltbild ersetzt Journalismus. Ein prominenter Künstler, der sich mit der „falschen“ Gruppe solidarisiert: Das kommt in Medien, die Pluralismus predigen, aber selbst die enggesteckten Grenzen ihres Horizonts als unantastbar betrachten, nicht gut an. Das macht aber nichts. Wer Nena zur „Rechten“ deklariert, den kann man nicht mehr ernst nehmen.

Die Sängerin hat großen Mut bewiesen – so wie viele andere, die für ihren Einsatz für die Grundrechte zum Gespött gemacht werden. Wo sind eigentlich all die anderen Künstler? Haben die nichts zu sagen, wenn Bürger verboten wird, am Abend noch einmal einen Spaziergang um den Block zu machen? Haben die anderen Künstler kein Problem damit, wenn das Oberverwaltungsgericht in Sachsen in einem schlimmen Beschluss die Tage verkündet, dass Selbsttests für Kinder nicht den Schutzbereich der körperlichen Unversehrtheit berührten, da diese Tests nicht mit „beachtlichen Schmerzen“ durchgeführt würden? Müssen Kinder erst „beachtliche“ (ein Begriff, dehnbar wie ein Kaugummi) Schmerzen haben? An dieser Gerichtsentscheidung könnte ein Journalismus, der den Namen verträgt, ansetzen. Stattdessen empören sich Vertreter großer Medien lieber über eine Sängerin, die offensichtlich mit einer Gesamtentwicklung, die dann auch solche Justizentscheidungen bedingt, nicht einverstanden ist.

Der Sängerin möchte man sagen: Sollen Medien Sie doch angreifen. Sie haben richtig gehandelt. Bitte mehr davon. Danke Nena!

https://www.nachdenkseiten.de/?p=71067

na siehste, im Osten weiß man noch, wie man mit dem Bürger umzugehen hat :-D

‼ Senftenberg, Brandenburg 🇩🇪 ‼

Der Bürgermeister Fredrich (SPD) lässt Kuscheltiere, offene Briefe, Briefe von Kindern und Eltern, Blumen in den Müll entsorgen. 😡👎🏼
Diese wurden von Familien auf der Treppe des Rathauses niedergelegt als Zeichen des Protests gegen die Corona-Maßnahmen.

(leider ein miserabler Ton)

Aktuelle Corona-Politik erinnert Katarina Witt an DDR-Zeiten

Chemnitz – Ex-Eiskunstläuferin Katarina Witt (55) fühlt sich durch das Zustandekommen von Corona-Entscheidungen an DDR-Zeiten erinnert.

Kati Witt (55) fühlt sich mit der aktuellen Corona-Politik an DDR-Zeiten erinnert.
Kati Witt (55) fühlt sich mit der aktuellen Corona-Politik an DDR-Zeiten erinnert.  © Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/ZB

„Die Ähnlichkeit ist verblüffend, was man im Namen ‚zum Wohle des Volkes‘ so kollektiv, früher im Sozialismus und gegenwärtig im Kapitalismus, in so kleinem Kreise einfach durchsetzten kann“, schrieb sie auf ihrer Facebook-Seite.

„Ich mag es gar nicht aussprechen, aber ein kleines Teufelchen auf meiner Schulter flüstert mir fast schelmisch ins Ohr – ‚Willkommen zurück in der DDR'“.

„Natürlich will ich nicht die DDR zurück. Aber wir leben seit 30 Jahren in einem Rechtsstaat und erleben seit einem Jahr, dass wir gesagt bekommen, was wir zu tun und zu lassen haben“, sagte Witt am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. „Und die, die uns das sagen, kriegen ihren eigenen Job nicht auf die Reihe.“

Witt betont in ihrem Facebook-Beitrag: „Der lebensgefährliche Virus ist da und es gilt, Menschen zu beschützen!“ Inzwischen gebe es aber „sichere Öffnungs-Konzepte, die ein gesellschaftliches und wirtschaftliches Leben, wenn auch eingeschränkt, zulassen würden“.

In regelmäßigen Videoschalten beraten Bundeskanzlerin Angela Merkel (66, CDU) und die Länderchefs über Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. Einige Kritiker der Corona-Schutzmaßnahmen fühlen sich an „einsame Entscheidungen“ aus DDR-Zeiten erinnert. Kritiker halten dem entgegen, dass es anders als zu DDR-Zeiten keine Einschränkung der Meinungsfreiheit gebe.

Ganz Deutschland, so Witt, verspüre nun „einen Hauch“ davon, wie es sei, „von einer Handvoll Regierungsmitgliedern bestimmt, gelenkt und beeinflusst zu werden“. Vielleicht könne diese Erfahrung auch dazu führen, „dass wir ehemaligen DDR Bürger uns nicht mehr erklären und verteidigen müssen“.

Die gebürtige Berlinerin, zu DDR-Zeiten und nach der Wende ein Superstar auf dem Eis, hatte bereits im Februar die politischen Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie kritisiert (TAG24 berichtete). Zugleich hatte sie betont, keine „Corona-Verleugnerin“ oder „Lockdown-Gegnerin“ zu sein. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (45, CDU) traf sich mit dem Eislauf-Star zum Austausch über die Corona-Maßnahmen.

Quelle: https://www.tag24.de/chemnitz/chemnitz-katarina-witt-corona-kritik-ddr-politik-facebook-1893773